Eine Publikation der Binkert Medien AG
Batterieladespezialist Fronius erweitert das Leistungsspektrum in Richtung Gesamtsysteme : Ausgabe 01/02/2014, 18.02.2014

Auf dem Weg zum Systemlieferanten

Nachdem die Sparte Batterieladesysteme der Fronius International GmbH vor einem Jahr mit dem Ri-Ladeprozess eine völlig neue, richtungsweisende Technologie mit unübersehbaren Vorteilen vorgestellt hat, wartet das Unternehmen jetzt erneut mit einer beachtlichen Entwicklung auf und festigt damit seinen Ruf als Know-how-Führer im Bereich der Batterieladung.

Fronius erweiterte konsequent das Liefer- und Leistungsangebot um komplette Lade­anlagen. Damit unternimmt man die ersten wichtigen Schritte vom reinen Komponentenlieferanten zum Systemanbieter für das Laden von Antriebsbatterien in Flurförderzeugen. Nach ausgiebiger Planung und Entwicklung konstruierte und realisierte Fronius die ersten Anlagen, zu denen Batterieladeräume, Batterieladestationen oder Einzelladeplätze und die zum Laden notwendigen elektrischen Einrichtungen gehören. Dabei war es wichtig, die neuesten Normen und Vorschriften zu beachten, denn hohe Ladeströme, mögliche explosionsfähige Ausgasungen beim Laden der Batterien, das Hantieren mit Chemikalien und der meist übliche unbeaufsichtigte Betrieb bergen Gefahren. Das neue Systemkonzept von Fronius begegnet diesen Gefahren und erlaubt einen sicheren Ladebetrieb.

Je nach Bedarf liefert Fronius Batterie- ladeanlagen mit unterschiedlichen Modulen. Das normgerechte Lademodul 2000 (B x H x T = 886 x 2033 x 650 mm) kann ein oder mehrere Fronius-Batterieladesysteme aufnehmen. Aufgrund des senkrecht stehenden genormten Lochblechs sind aber auch andere Hochfrequenz-Batterieladegeräte montierbar. Wenn es die Räumlichkeiten zulassen, kann man die Module auch beidseitig nutzen. Das spart Platz. Auf jeden Fall sorgt Fronius bei der Planung der Batterieladeräume und der Installation der Anlagen dafür, dass die Sicherheitsabstände zu brennbaren Gegenständen und erst recht zu feuer-, explosions- oder explosivstoffgefährdeten Bereichen eingehalten werden und die richtigen Kennzeichnungen auf dem Boden und an der Wand angebracht sind.

Eine weitere Möglichkeit ist, das Lademodul 2000 als Sicherheitsstation einzusetzen. In diesen Fällen kann es mit einem Erste-Hilfe-Kasten, einem Feuerlöscher, einer Augendusche und den Sicherheitsvorschriften in gedruckter Form versehen werden. Will man ein Lademodul als Wartungsstation verwenden, so lässt sich ein Ionentauscher mit Hauswasseranschluss installieren.

Das kleinere Lademodul 1200 (B x H x T = 520 x 1133 x 3800 mm) wurde ausschliesslich für die Fronius-Batterieladesysteme Selectiva 8 kW und Selectiva 16 kW entwickelt.

Die Fronius-Ladeanlagen erfüllen sämtliche Anforderungen und Bestimmungen rund um das Laden von Antriebsbatterien im realen Umfeld. Ausgehend von einem ersten internen Pilotprojekt für sieben Stapler, fünf Lagertechnikgeräte und deren Wechselbatterien nutzen inzwischen auch mehrere Kunden diese neue Innovation. Die Rückmeldungen sind durchweg positiv. So kommt das neue Konzept der Ladestationen dem Staplerfahrer bei seiner täglichen Arbeit zugute, vereinfacht den gesamten Prozessablauf eines Batterieladezyklus und sorgt für mehr Sicherheit. Schliesslich wurde durch die neue Anordnung das Verhalten der Mitarbeiter in Sachen Sauberkeit und Ordnung wesentlich verbessert.


Info
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8153 Rümlang
Tel. 0848 Fronius (376 64 87)
Fax 0800 Fronius (376 64 87)
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Ladestation, bestehend aus mehreren Lademodulen 2000, an denen die Batterien im Flurförderzeug geladen werden. (Bild: Fronius)