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Neue Hörmann-Industrietore mit bis zu 55 Prozent besserer Wärmedämmung : Ausgabe 10/2014, 15.10.2014

Energieverluste in gewerblich genutzten Immobilien reduzieren

Der Tor- und Türhersteller Hörmann optimiert sein Industrietorprogramm in Sachen Wärmedämmung und bietet Tore mit einer Torblattstärke von 67 mm und serienmässiger thermischer Trennung an. Damit erreichen die Tore eine bis zu 55 Prozent bessere Wärmedämmung und schliessen Logistik- und Lagerhallen energieeffizient ab.

Bilder: Hörmann

Ungefähr fünfzig Prozent der nationalen Treibhausgasemissionen sind auf indus­trielle Anwendungen zurückzuführen. Dazu gehört auch der Energieverbrauch industriell und gewerblich genutzter Gebäude. In einer in 2012 durchgeführten Studie der Technischen Universität München zu dem Einfluss von Torsystemen und die damit verbundenen energetischen, raumklimatischen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf Industriegebäude wurde festgestellt, dass der Einsatz von energieeffizienten Torsystemen ein grosses Energieeinsparpotenzial birgt. In Zeiten, in denen aufgrund knapper werdender Ressourcen Heizenergie immer teurer wird, steigen die Anforderungen der Betreiber von gewerblich genutzten Immobilien an Gebäude­abschlüsse wie Industrie-Sectionaltore.

67 mm starke Torblätter

Diesen steigenden Anforderungen möchte Hörmann mit seinen neuen Industrietoren mit 67 mm starken Torblättern gerecht werden. Sie ergänzen das Industrie-Sectio­naltor-Programm mit 42 mm Bautiefe und erreichen aufgrund der Paneelstärke sowie der serienmässigen thermischen Trennung eine bis zu 55 Prozent bessere Wärmedämmung. Erhältlich als doppelwandige, besonders dämmende Stahl­lamellentore, verglaste Aluminiumtore mit Stahllamellensockel bei mehr Tageslichtbedarf oder als vollflächig verglaste Aluminiumtore für mehr Lichteinfall und Transparenz, sind die besonders energieeffizienten neuen Tore ansichtsgleich zu dem Programm mit 42-mm-Torblatt. Somit können bislang nur bei Hörmann je nach Bedarf Tore aus beiden Programmen ohne optische Einbusse ansichtsgleich in einer Torfront eingesetzt werden.

Thermische Trennung

Der Wärmedurchgangswert (U-Wert) wird bei den Stahllamellentoren SPU 67 Thermo durch die thermische Trennung von Aussen- und Innenblech erreicht. Ergänzt durch eine zusätzliche Dichtung, den sogenannten ThermoFrame – ein Kunststoffprofil –, wird die Zarge vom Mauerwerk getrennt und sorgt so je nach Tortyp für eine bis zu 21 Prozent bessere Wärmedämmung. Die teilweise (APU 67 Thermo) oder vollflächig verglasten (ALR 67 Thermo) Aluminiumtore erreichen ihren ebenfalls sehr guten Wärmedämmwert durch eine Drei-Kammer-Profiltechnologie, bei der das äussere und innere Profil durch ein Kunststoffstegkammer-Profil getrennt wird. Die serienmässige dreifache Duratec-Verglasung erzielt eine bis zu 40  Prozent bessere Wärmedämmung und ist laut Herstellerangaben die einzige, in dieser Form höchst kratzfeste und damit dauer­haft transparent bleibende Verglasung auf dem Markt. Optional sogar mit 4-fach-Scheiben mit nochmals besseren Wärmedämmwerten.

Öffnen kostet meiste Energie

Die meiste Energie geht beim Öffnen der Tore verloren. Damit ein Öffnen des gesamten Tores nicht bei jedem Personendurchgang vonnöten ist, werden mehr als 20 Prozent der Industrietore mit Schlupf­türen ausgestattet. Auch die neuen Tore können mit der nur bei Hörmann erhält­lichen Schlupftür ohne Stolperschwelle ausgestattet werden. Die je nach Torgrösse nur bis zu 10 Millimeter hohe Edelstahlschwelle reduziert das Stolperrisiko und erleichtert das Überfahren mit Rädern. Damit die bei Toren mit dem 67 mm starken Torblatt in der Halle verbleibende Energie nicht über die Schlupftür verloren geht, sind diese, laut Herstellerangaben als bislang einzige Lösung auf dem Markt, ebenfalls mit thermisch getrennten Profilen ausgestattet. So erreicht das SPU 67 Thermo mit ThermoFrame und Schlupftür einen immer noch sehr guten U-Wert von bis zu 0,75 W/(m2∙K). Die serienmässige Standarddurchgangsbreite von 905 mm erfüllt unter Berücksichtigung weiterer Voraussetzungen die Anforderungen an Barrierefreiheit und einen Fluchtweg.

Sicherer Betrieb

Betreiber von gewerblich genutzten Immobilien sollten neben der Energieeffizienz auch besonderen Wert auf die Sicherheit legen. Laut EN 13241-1 muss ein Tor beim Schliessen automatisch stoppen, wenn sich Personen oder Gegenstände darun­ter befinden, und beim Auftreffen nur eine bestimmte Kraft freisetzen oder gar das Auftreffen vollends vermeiden, bevor es wieder nach oben fährt. Die kraftbetätigten Hörmann-Industrietore werden serienmässig mit einer in der Aussendichtung integrierten Lichtschranke, dem sogenannten Optosensor, geliefert, die das oben Beschriebene leistet. Ohne Mehrpreis kann der Optosensor durch eine voreilende Lichtschranke ersetzt werden, die das Tor schon stoppt und wieder nach oben fahren lässt, bevor es auf Personen oder Gegenstände unterhalb des Tores auftreffen kann. Diesen Vorteil bietet auch die dritte Lösung des Herstellers: ein in die Zarge integriertes und dadurch vor Beschädigungen geschütztes Lichtgitter. Zusätzlich erlaubt es durch die grossflächige Erfassung der Lichtstrahlen schnellere Laufgeschwindigkeiten des Tores. Schnellere Laufgeschwindigkeiten wiederum verhindern hohe Energieverluste beim Öffnen und Schliessen des Tores.


Info
Hörmann Schweiz AG
4702 Oensingen
Tel. 0848 463 762
Fax 062 388 60 61
info@hoermann.ch
www.hoermann.ch



Die neuen Hörmann-Industrietore mit 67 mm starkem Torblatt und thermischer Trennung eignen sich mit einer bis zu 55 Prozent besseren Wärmedämmung besonders für den Einsatz in der Kühl- und Lebensmittellogistik.


Für mehr Tageslicht in der Halle werden die neuen, besonders wärmegedämmten Industrietore optional mit Verglasung angeboten.


Damit das Tor nicht bei jedem Personendurchgang vollständig geöffnet werden muss und so wertvolle Energie verloren geht, können die neuen Hörmann-Industrie­tore mit gedämmten Schlupftüren ausgestattet werden.

Wärmedurchgangswerte

Hörmann Industrie-Sectionaltore – U-Wert:

SPU 67 Thermo – 0,62 W/(m2∙K)

SPU 67 Thermo mit ThermoFrame – 0,51 W/(m2∙K)

APU 67 Thermo mit ThermoFrame – 2,0 W/(m2∙K)

ALR 67 Thermo mit ThermoFrame – 2,1 W/(m2∙K)

Im Vergleich: SPU F42 mit ThermoFrame – 0,94 W/(m2∙K)