Eine Publikation der Binkert Medien AG
Events: Ausgabe 10/2014, 16.10.2014

Prof. Dr. Michael ten Hompel: «Software wie Autos produzieren»

Google testet fahrerlose Autos, Amazon arbeitet daran, seine Kunden zu beliefern, bevor diese überhaupt bestellt haben, und eine simple App revolutioniert das Taxi-Gewerbe: Die Digitalisierung hat unser Leben und Arbeiten längst fest im Griff. Software wird zu dem wettbewerbsentscheidenden Faktor der Logistik. Mit der Gründung des «Fraunhofer-Innovationszentrums für Logistik und IT» legen das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, IML, und das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik, ISST, den Grundstein für einen radikalen Wandel in der Softwareproduktion: Die Logistik wird zum Treiber der Softwareentwicklung. Das Innovationszentrum wurde am 16. September 2014 im Rahmen des «Zukunftskongresses Logistik – 32. Dortmunder Gespräche» offiziell eröffnet. «Statt mit den Systemen zu leben, die die Software­industrie uns anbietet, muss die Logistik zu der führenden Instanz in der Softwareproduktion werden. Dies kann nur durch einen radikalen Wandel in der Softwareentwicklung gelingen. Wir müssen in Deutschland künftig Software produzieren wie Autos – zielgerichtet, informationseffizient und ökonomisch», fordert Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer IML.

Höchste Zeit also die Kompetenzen von Logistik und IT zu bündeln und gemeinsam an den passenden Lösungen zu arbeiten. Mit dem «Fraunhofer-Innovationszentrum für Logistik und IT» – kurz FILIT – setzen das Fraunhofer IML und das Fraunhofer ISST genau dies in die Tat um.

Das Fraunhofer IML steuert seine Kompetenz in Sachen Software sowie die tiefen Branchenkenntnisse bei.

Fraunhofer-Institut für Material­fluss und Logistik, IML

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