Eine Publikation der Binkert Medien AG
Constantia Teich GmbH baut hochgedämmte Schnelllauftore von Efaflex in Temperkammern ein : Ausgabe 07/08/2014, 25.08.2014

Gleichbleibende Wärme für einwandfreie Verpackungen

Die Anforderungen an Industrietore sind von Projekt zu Projekt sehr unterschiedlich. Zu Zeiten der weltweit steigenden Energiepreise stellen viele Unternehmen immer häufiger die Forderung nach thermisch hoch isolierenden Hallentoren. Die Constantia Teich GmbH im österreichischen Weinburg hat fünf Schnelllauftore von Efaflex mit extremer Wärmedämmung zu einem ganz besonderen Zweck eingebaut.

«Die Tore schliessen unsere Temperkammern ab», erläutert Alexander Kocevar. Er ist Leiter Technischer Einkauf im Werk und Category Manager Capex für die Constantia Flexibles International. Die Constantia Teich GmbH ist ein international führender Anbieter flexibler Verpackungsmaterialien. Aus den wichtigsten Rohstoffen Alumi­nium, Papier und Kunststoff werden qualitativ hochwertige Produkte für die Milchwirtschaft, Süsswaren-, Lebensmittel- und Tiernahrungsindustrie sowie internationale Pharma- und Kosmetikkonzerne gefertigt und weltweit geliefert. «Das Rohband-Aluminium, das wir in sechs eigenen Walzgerüsten walzen und aufbereiten, wird vor der weiteren Verarbeitung bei unseren Kunden oft noch mit Materialien wie Papier und/oder Kunststoff kaschiert», beschreibt Alexander Kocevar einen Teil des Produktionsprozesses. «Dazu wird es durch Wachse oder Kleber miteinander verbunden. Diese Stoffe müssen vor der weiteren Bearbeitung aushärten. Dazu werden die fertigen Rollen in grosse Temperkammern gefahren, in denen sie bis zu sieben Tage bei 60 °C aushärten müssen.»

Thermischer Abschluss

Die Tore von Efaflex schliessen diese Temperkammern ab. «Wir grenzen durch diese extrem hoch isolierten Tore unsere Energieverluste ein, die Wärme bleibt so in den Kammern, schliesslich wollen wir ja nicht die ganze Halle heizen.» Einen Ausfall der Tore kann sich die Constantia Teich GmbH nicht leisten. Die Wärmebehandlungszeiten würden sich beträchtlich erhöhen, es käme zu Produktionsausfall oder zu Reklamationen bei der Weiterverarbeitung. Die Tore zu den Wärmekammern werden in einer Spirale berührungslos aufgewickelt. Dabei komme es nicht in erster Linie auf die Erhaltung einer einwandfreien Oberfläche des Tores an, sondern vielmehr auf die platzsparende Unterbringung des Torblattes. «Ursprünglich wollten wir die Tore unter die Decke der Kammern öffnen. Das geht im Innenbereich der Kammern nicht aufgrund der Wärmeauslässe und diverser Leitungen. Im Aussenbereich unter dem Hallendach sind die Brandschutz-Sprinkler montiert, auch die dürfen von den geöffneten Toren nicht verdeckt werden.»

Ständiger Überdruck

Efaflex sei in der Planung und Abhandlung der Projektierung sehr flexibel gewesen. Eine zweite wichtige Anforderung an die insgesamt elf Schnelllauf­tore war die erhöhte Windklasse. Alexander Kocevar: «Wir produzieren fast ausschliesslich für Kunden, die hohe Hygieneanforderungen stellen. Deshalb wird unsere neue Produktionshalle mit Überdruck betrieben. Das bedeutet, dass mehr Luft eingebracht als abgesaugt wird. Beim Öffnen der Tore werden Partikel somit nicht in die Halle, sondern immer nur aus der Halle getragen. Der Überdruck bedeutet auch, dass die Schnelllauftore, die für den Gebäudeabschluss eingebaut sind, ständig dem Überdruck ausgesetzt sind.»

Die neue Produktionshalle der Constantia Teich GmbH mit Anbindung an die bestehenden Produktionsgebäude und das Walzwerk 2 wird für die Basisveredlung mit einer Materialbreite von 1800 mm genutzt. Das neue Gebäude hat eine Grundfläche von 4700 Quadratmetern.


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