Eine Publikation der Binkert Medien AG
Stefan Schärer, neuer CEO, und Pascal Dätwyler, Verkaufsleiter, TMHCH : Ausgabe 10/2015, 13.10.2015

Stabiler Weg wird ausgebaut

Nach dem Weggang von Ralph Cox als CEO per 31. Juli 2015 hat die Toyota Material Handling Schweiz AG (TMHCH) eine neue Geschäftsleitung bestellt. Der bisherige Wachstumskurs wird beibehalten. Auch in Zukunft wollen die Verantwortlichen für ihre Kunden ein verlässlicher und innovativer Partner im Bereich der Intralogistik sein.

Bilder: TMHCH, MH Redaktion

Nach fünf Jahren als Geschäftsleiter der Toyota Material Handling Schweiz AG übernahm Ralph Cox eine neue Herausforderung innerhalb der Toyota Material Handling Europe (TMHE). Er gab die Funktion als Geschäftsleiter von TMHCH an Stefan Schärer weiter und widmet sich nun neuen Zielen und Herausforderungen als Director Sales, Marketing und Produkte der Toyota Material Handling Europe (TMHE). Material Handling hatte Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem neuen CEO Stefan Schärer und dem Verkaufsleiter Pascal Dätwyler.

Material Handling: Herr Schärer, waren Sie vom plötzlichen Jobwechsel Ihres Vorgängers überrascht?

Stefan Schärer:

Eigentlich schon. Andererseits ist es mehr als verständlich, dass Ralph Cox im besten Managementalter nochmals eine grosse Herausforderung gesucht hat. Es war für uns immer klar, dass Cox hier in der Schweiz seinen Job nicht bis hin zur Pensionierung ausführen wird. Was die künftige strategische Ausrichtung anbelangt, bin ich stets an der Seite von Ralph Cox informiert und beteiligt gewesen. Das ist nun ein grosser Vorteil für mich.

Sind Sie bei TMHCH ein Eigengewächs?

Schärer:

Vor zweieinhalb Jahren bin ich als Leiter After Sales – zuständig für Service und Ersatzteile – zum Team hier in der Schweiz gestossen.

Herr Dätwyler, was war für Sie auffallend an der Arbeit des Ralph Cox?

Pascal Dätwyler:

Er hat mit viel Akribie die softwaregestützten Stapleranwendungen vorangetrieben. Diese Innovationen – wie beispielsweise das Flottenmanagement I_Site – bedeuten die Zukunft für unser Unternehmen. Zudem hat Cox erfolgreich die Schweizer Niederlassung stabilisiert. Wir bauen nun auf diesem Fundament auf. Wir wollen den vom Konzern vorgegebenen Weg – nämlich gesundes Wachstum beim Staplerverkauf und bei den Logistic Solutions – gestärkt fortsetzen. Das Rüstzeug zum Erfolg haben wir uns bereits angeeignet. Zudem sind unsere Produkte heute auf dem Markt zu einem Begriff für innovative Flurförder­zeuge und Lösungen geworden. Das war vor Jahren noch nicht so. Wir spüren, dass der Markt unsere Bemühungen im Bereich Forschung und Entwicklung honoriert.

Was ist der Grund dafür?

Schärer:

Ich glaube, dass die Fusion von BT mit Toyota ausschlaggebend war. Das hat zu neuer Stärke geführt. Wir decken praktisch den ganzen Flurförderzeugebereich vom Warehouse bis Outdoor ab. Die Wahrnehmung der Marke Toyota wurde entscheidend gesteigert. Nicht vernachlässigt werden darf auch die Tatsache, dass unsere Stapler in Europa und für Europa gebaut werden.

Herr Schärer, wo sehen Sie organisatorische Vorteile in Ihrem Unternehmen?

Schärer:

Wir sind ein verhältnismässig kleines Team. Die Kommunikationswege sind kurz. Die Standorte Safenwil und Rümlang können geografisch gesehen leicht erreicht werden. Für eine effiziente Gebietsabdeckung ist gesorgt. Der Standort Safenwil bei Emil Frey eignet sich optimal was die Ersatzteilversorgung anbelangt. Unser Team arbeitet hier mit besten Rahmenbedingungen.

Was bedeutet für Herrn Schärer der Partner Emil Frey AG?

Schärer:

Emil Frey ist ein langfristiger Partner. Unser renovierter Standort in Safenwil bietet viele Vorteile. Wir können beispielsweise von der Infrastruktur der Emil Frey AG profitieren und unsere Ersatzteile mit kurzen Zugriffszeiten effizient einlagern. Zudem haben wir am Standort Härkingen im neuen Logistikcenter der Emil Frey AG vier BT-Schmalgangkommissionierer installiert. Die Referenzanlage befindet sich also praktisch im eigenen Haus.

Welche neuen Produkte wollen Sie demnächst neu propagieren?

Dätwyler:

Im Vordergrund steht ab Anfang September die neue Deichselstapler-Serie «BT staxio», mit der Hubhöhen bis sechs Meter bedient werden können. Im November dieses Jahres gibt es dann eine neue Baureihe von Elektro-Gegengewichtsstaplern mit Tragfähigkeiten von 1,5 bis zwei Tonnen. Diese kleineren Geräte decken das grösste Marktvolumen ab.

Wie sieht TMHCH das Messewesen im Bereich Logistik in der Schweiz?

Schärer:

Messen haben nicht mehr den Stellenwert wie noch vor Jahren. Dieser Tatsache müssen wir uns anpassen. Wir haben kürzlich im swisslifter-Verband über einen neuen Anlauf bei der Logistikmesse im Frühling 2016 in Zürich diskutiert. Das kann als Plattform ein Rahmen sein. Die Verhandlungen sind derzeit am Laufen. Wir werden bereits vorher zusammen mit unserem Partner Emil Frey AG an der transport-CH in Bern teilnehmen.

Material Handling wünscht Ihnen für die Zukunft erfolgreiche Geschäfte.


Info
Toyota Material Handling Schweiz AG
8153 Rümlang
Tel. 0844 869 682
Fax 043 211 20 61
info@ch.toyota-industries.eu
www.toyota-forklifts.ch



Die neue Deichselstapler-Serie «BT staxio» für Hubhöhen bis sechs Meter. (Bilder: TMHCH, MHRedaktion)


Der neue CEO bei TMHCH Stefan Schärer und der Verkaufsleiter Pascal Dätwyler (rechts).