Eine Publikation der Binkert Medien AG
Ausgabe 04/2015, 14.04.2015

Mit Fangseilkonstruktionen kann Ihnen das nicht passieren

Die EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG fordert: «…starre oder elastische Leitungen die Fluide – insbesondere unter hohem Druck – führen, müssen den vorgesehenen inneren und äusseren Belastungen standhalten, sie müssen sicher befestigt und/oder geschützt sein, sodass ein Bruch kein Risiko darstellt…» Mit Ihrem CE-Schild bestätigen Sie u. a. die Einhaltung dieser Forderung. Viele Hydraulik-Hochdruckschlauchleitungen moderner Produktionsmaschinen ragen in die allgemeinen Verkehrsbereiche der Betriebe. Reisst ein Hydraulikschlauch aufgrund von Überalterung aus der Verpressung, kann der Schlauch Mitarbeiter gefährden. Aufgrund der hohen Energien, die in diesem Moment frei werden, ist mit schwersten Verletzungen zu rechnen. Laut Regelwerk müssen solche Schlauchleitungen gegen gefährliches Peitschen gesichert werden. Verantwortlich ist der Unternehmer. Schon seit einigen Jahren gibt es für solche Fälle sog. Fangseilkonstruktionen, die den Schlauch im Falle eines Schlauchabrisses abfangen. Nicht zuletzt bieten Hersteller von gross dimensionierten Hydraulikschläuchen Verpress-Armaturen mit sog. «Ausreiss-Sicherung» an. Diese Lösung gibt es aber nur für wenige Schlauchtypen, meist im Superhochdruckbereich. Bei den bisher am Markt angebotenen Lösungen war das Anbringen der Sicherungen meist mit der Notwendigkeit verbunden, die betreffende Schlauchleitung abzuschrauben. Die Konstruktionen erwiesen sich häufig auch als sperrig und störten somit den Maschinenbetrieb oder beschädigten benachbarte Schläuche.

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