Eine Publikation der Binkert Medien AG
Besonders enge Fahrdrahtausschnitte für geringste Energieverluste : Ausgabe 06/2015, 08.06.2015

Auf flexible Anforderungen reagiert

Die SWK Stadtwerke Krefeld Mobil sorgen mit 100 Bussen und 39 Strassenbahnen zuverlässig dafür, dass der öffentliche Verkehr problemlos abläuft. Um die Fahrzeuge während der Heizperiode ohne grosse Energieverluste schnell in die Hallen ein- und ausfahren zu lassen, haben sich die Verantwortlichen entschieden, Schnelllauftore von Efaflex einzubauen.

Insgesamt zwölf Tore von Efaflex sind eingebaut. Sie dienen als Gebäudeabschluss für die Waschanlage, für die Wartungshallen und für die Busparkhalle. Die Schnelllauffalttore geben für die in die Halle einfahrenden Züge sofort die gesamte Durchfahrtshöhe frei. Falttore von Efa­flex sind grundsätzlich selbsttragend konstruiert, sodass der Einbau einfach und kostengünstig erfolgen kann. Die Farbe der Tore kann gemäss dem jeweiligen Farbkonzept der Kunden gewählt und somit der Fassade oder der Tragkonstruktion angepasst werden. Die patentierte Modul-Bauweise sorgt nicht nur für einen problemlosen Einbau: Sämtliche Komponenten sind reparatur- und wartungsfreundlich Stück für Stück miteinander verschraubt. Festigkeit und Langlebigkeit sind von entscheidender Bedeutung. Daher werden alle Stahlteile grundverzinkt und entsprechend den Anforderungen zusätzlich beschichtet.

Die Torflügel sind aus eloxierten, besonders verwindungssteifen Aluminiumprofilen hergestellt. So können die bewegten Massen niedrig gehalten und damit dauerhaft hohe Bewegungsgeschwindigkeiten realisiert werden. Für einfache Handhabung und leichte Bedienbarkeit sorgen Mikroprozessorsteuerungen.

«Für die SWK Mobil GmbH wurden die Falttore speziell verändert», erklärt Werner Gau vom Gebäudemanagement der SWK AG. «Damit wir den Wärmeverlust in der Halle auf ein absolutes Minimum beschränken können, stellten wir an Efaflex die Anforderung, die Fahrdrahtausschnitte bei unseren Falttoren sehr klein zu halten. Damit minimieren wir den Energieverlust zusätzlich zu den schnellen Öffnungs- und Schliessgeschwindigkeiten.» Ausserdem mussten die Torzargen links und rechts neben dem Fahrdraht mit Plastikwangen zur Isolation versehen werden, denn auf dem Fahrdraht liegen 600 V Gleichspannung an. «Für einen Menschen wäre die Berührung tödlich», sagt Werner Gau.

Auch für die Schnelllauffalttore zu den Wartungshallen gab es besondere Anforderungen: Bei diesen Toren waren in Ausstiegsrichtung der Fahrer extra Türen innerhalb der Tore für den Personenverkehr gefordert, damit neben den Mitarbeitern der Wartung auch die Fahrer auf kürzestem Weg die Halle verlassen können. Für die Busse, die in die Parkhalle fahren, öffnet sich ein besonders grosses Tor: 8,00 × 4,50 m misst das EFA-SFT-ÜS. Gemeinsam mit kleineren Toren hilft es durch schnelles Öffnen und Schliessen, die Temperaturen in der Halle im Winter frostfrei zu halten. «Früher standen die Busse draussen, sie mussten lange vorlaufen», erläutert Werner Gau. «Jetzt verschwenden wir diese Energie nicht mehr.» In die Elektrowerkstatt fahren die Fahrzeuge durch zwei Schnelllauf-Spiraltore ein. Auch hier galt für den Gebäudeabschluss die Anforderung, soviel Energie wie möglich zu sparen. Die neue wärmeisolierende Spiraltorgeneration von Efaflex bewährt sich für frequentierte Durchfahrten. Mit Torblattgeschwindigkeiten von bis zu 2,5 m/s und einer extrem hohen Wärmedämmung nach DIN EN 13241-1 von unter 2,0 W (m2K) lassen die Tore besonders während der Heizperiode die Hallentemperatur weitgehend konstant.


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