Eine Publikation der Binkert Medien AG
Erhöhte Sicherheit durch das Assistenzsystem Linde SpeedAssist : Ausgabe 01/02/2016, 09.02.2016

Neuer Standard

Der Übergang zwischen Innen- und Aussenbereich von Logistikzentren und Produktionshallen ist in der Regel eine sicherheitskritische Zone. Im Freien beschleunigen Staplerfahrer ihre Fahrzeuge schnell auf Höchstgeschwindigkeit. Bei der Rückkehr sollten sie ihr Tempo rechtzeitig mindern um niemanden zu gefährden. Der Linde SpeedAssist ist dabei eine wichtige Hilfe.

Mit witterungsunabhängiger Radartechnik, stufenweise einstellbaren Reaktionszeiten und einer regulierbaren Sensorempfindlichkeit setzt die Nachrüstlösung von Linde Material Handling (MH) einen neuen Standard und steigert spürbar die Sicherheit in der Intralogistik. Die Effizienz logistischer Abläufe hängt von der Zuverlässigkeit ab, mit der sich Prozesse umsetzen und wiederholen lassen. Gerade im Innenbereich von Lager- und Produktionshallen zählt dazu auch eine klare Tempokontrolle für Gabelstapler und weitere Flurförderzeuge. Zu schnelles Einfahren in den Innenbereich gefährdet Mitarbeiter und kann zu abrupten Bremsmanövern führen, die das Ladegut beschädigen und damit für wirtschaftliche Verluste sorgen. Die ideale Fahrgeschwindigkeit in der Halle ist immer betriebsbedingt und wird in der Regel vom Lager- oder Logistikleiter bestimmt, der auch für die Einhaltung des vorgegebenen Tempos verantwortlich ist. Das neue Assistenzsystem, Linde Speed- Assist, bietet eine Reihe von Vorteilen, um die Geschwindigkeitskontrolle schnell, einfach und praxisnah zu gewährleisten. Im Gegensatz zu anderen Lösungen am Markt setzt das System nicht auf witterungsanfällige und vergleichsweise kostenintensive Infrarot-Technik, sondern auf Radarsensoren, die eine Reichweite von 1 bis 24 m abdecken. Zur Nutzung der Radartechnologie sind keine weiteren Investitionen, wie etwa für zusätzliche Sensoren an den Regalen, notwendig. Der Grund: Der Radarsensor wird auf dem Fahrerschutzdach montiert und ist dort zugleich Sender und Empfänger seines Signals, das von der Hallendecke reflektiert wird. Dadurch weiss der Stapler, ob er sich im Innen- oder im Aussenbereich befindet und passt seine Geschwindigkeit an. Die Zuverlässigkeit im Betrieb wird auch von extremen Witterungsbedingungen wie Kälte, Hitze oder starkem Regen nicht beeinflusst. Die mögliche Betriebstemperatur reicht von –40 bis +65 °C. Die Reaktionszeit der Sensoren lässt sich flexibel in vier unterschiedlichen Stufen einstellen und den Bedingungen am Einsatzort anpassen. Der Linde SpeedAssist ist eine hilfreiche Nachrüstlösung für bestehende Flotten und kann auf Wunsch in neue Fahrzeuge integriert werden.


Info
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8305 Dietlikon
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LogiMAT 2016: Halle 8, Stand 8B21



Der Radsensor erkennt, ob sich der Stapler im Freien oder in der Halle bewegt. (Bild: Linde Material Handling)