Eine Publikation der Binkert Medien AG
Wälzholz-Gruppe nutzt Schnelllauftore von Efaflex zur Optimierung von Produktionsabläufen : Ausgabe 07/08/2016, 22.08.2016

«Unsere Mitarbeitenden sollen gesund nach Hause gehen»

Am Stammsitz der Wälzholz-Gruppe in Hagen wurden alte Hallenabschlusstore gegen Industrie-Schnelllauftore von Efaflex ausgetauscht, um einerseits zur Gesunderhaltung der Mitarbeiter beizutragen als auch die logistischen Prozesse reibungsloser zu gestalten und Heizenergie zu sparen.

«Die insgesamt 35 Tore schliessen bei uns unterschiedliche Produktionsbereiche voneinander ab, dienen aber an vielen Stellen auch als Hallenabschlusstore», erläutert Claudius Schweinoch. Er verantwortet am Standort Hagen die Planung von Neubauten in den Werken. «Besonders bei den Aussentoren haben wir vom Hersteller hohe Öffnungs- und Schliessgeschwindigkeiten gefordert, um Zugluft zu vermeiden. Für uns ist es sehr wichtig, unsere Mitarbeiter nach getaner Arbeit gesund nach Hause zu schicken.» Die einbruchhemmenden Eigenschaften der EFA-SST waren für die Verantwortlichen ebenso wichtig wie die Zugangsbeschränkung zu den Produktionsbereichen und Hallen. «Wir sind sehr zufrieden mit den Toren von Efaflex», sagt Claudius Schweinoch. «Die Falttore, die wir früher hatten, waren ständig unsere Sorgenkinder. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis sie auf und wieder zu waren.» Besonders in den Verladebereichen war der Wärmeverlust bei geöffneten Toren sehr hoch. Dreissig bis vierzig Öffnungszyklen pro Stunde müssen die sechs Tore dort absolvieren. «Da ist es leicht vorstellbar, wie gering der Energieverlust jetzt bei einer Öffnungsgeschwindigkeit von 3 m/s ist. Perfektioniert werden die hohen Öffnungsgeschwindigkeiten der Tore durch die Laserscanner», berichtet Claudius Schweinoch. «Die haben sich wirklich bewährt und sind inzwischen Standard im Werk. Auch bei bereits eingebauten Toren werden wir sie nachrüsten.» Der patentierte Laserscanner EFA-Scan wurde von den Efaflex-Ingenieuren als weltweit erster Laserscanner für die horizontale Anwendung an Schnelllauftoren entwickelt. Das kompakte und geschützt installierte Gerät erfasst lückenlos den gesamten Bereich vor dem Tor und kombiniert intelligent Bewegungserfassung und zuverlässige Vorfeldabsicherung in einem.

Innerhalb der dynamischen Erfassungszone reagiert EFA-Scan wie ein schneller Impulsgeber: Wird ein bewegtes Objekt erfasst, löst der Scanner im Bruchteil einer Sekunde aus und das Tor öffnet sich. Die Geometrie und Logik dieser Erfassungszone kann vor Ort mit einer Fernbedienung bis maximal 10 × 10 Metern individuell programmiert werden. EFA-Scan detektiert jede Bewegung und wertet dabei unter anderem auch Entfernung, Richtung und Geschwindigkeit aus, um für einen «punktgenauen» Öffnungsimpuls zu sorgen. Dieser erfolgt jedoch nicht, wenn Fahrzeuge oder Menschen lediglich entlang der Fassade passieren. Direkt vor dem Tor erzeugt der Laser ein in der Tiefe variabel einstellbares Sicherheitsfeld, in dem EFA-Scan die komplette Torbreite flächig absichert und das Schliessen des Tores verhindert, sobald er ein bewegtes oder ein stillstehendes Hindernis erfasst. Damit schützt EFA-Scan vor Unfällen und verhindert Beschädigungen des Tors. Komplexe Softwarelogarithmen verhindern, dass der Scanner durch Regen, Schnee oder Fremdlicht fehlausgelöst werden kann. Er tastet die Horizontale mit einem Erfassungswinkel von 95 Grad ab und scannt diesen Bereich zusätzlich 6 Grad in der Vertikalen. Durch 16 000 Messungen in der Sekunde entgeht dem Laserscanner nichts. «Der Efaflex-Vertrieb als auch der Kundendienst haben sich sehr gut auf unsere Anforderungen eingestellt», erklärt Claudius Schweinoch.


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Die Logistikverantwortlichen bei Wälzholz forderten speziell für die Aussentore vom Hersteller hohe Öffnungs- und Schliessgeschwindigkeiten. (Bild: Efaflex)