Eine Publikation der Binkert Medien AG
Ausgabe 07/08/2016, 23.08.2016

Kürzere Time-to-Market und mehr Flexibilität mit modularen Konzepten

 Modularisierung ein alter Hut? Ganz und gar nicht. Gerade in Zeiten von Industrie 4.0 bekommt das Thema einen neuen Schub. Denn hochflexible intelligente und vor allem kundenindividuelle Maschinen möglichst schnell auf den Markt zu bringen, gelingt am besten durch einen modularen Ansatz bei der Maschinenentwicklung. Die konsequente Zerlegung der komplexen Bewegungsabläufe der Maschine in ihre mechatronischen Funktionseinheiten bietet wesentliche Vorteile: Standardisierte Module können leicht wiederverwendet werden, Testzeiten und Fehlerraten sinken und es bleibt mehr Zeit für die Ausarbeitung der Maschinenausprägungen, die dem eigenen Kunden wichtig sind. Lenze zeigte auf der Hannover Messe, wie mit modularer Software, skalierbarer Hardware sowie modernen Schnittstellen flexible Maschinenkonzepte unterstützt werden und eine deutliche Reduzierung des Engineeringaufwands erzielt wird. Beschränkte sich die Modularisierung bis dato häufig rein auf die Mechanik, so geht es heute darum, Mechanik, Elektronik und Software wirklich aus einem Guss zu erstellen. Bausteine für softwarebasierte Bewegungsführung, strukturierte Steuerungstechnik und moderne Feldbusvernetzung bilden dafür die Basis. Mit der Applikation Software Toolbox FAST bietet Lenze miteinander kombinierbare Technologiemodule, in die Standardfunktionen von Antrieben wie beispielsweise elektrische Welle, Positionieren oder Heben geflossen sind. Damit kann der Anwender die Bewegungssteuerung einfach modular in die Prozesssteuerung integrieren.

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