Eine Publikation der Binkert Medien AG
Efaflex SST XL präsentiert sich höher als ein Haus : Ausgabe 10/2017, 16.10.2017

Gigant wehrt die Kälte ab

Efaflex lieferte das grösste Tor in seiner Firmengeschichte für die Servicehalle im Güterzentrum der Österreichischen Bundesbahnen ÖBB in Wolfurt/Vorarlberg. Dieses zählt zu den wichtigsten Knotenpunkten im österreichischen Güterverkehr.

Das ÖBB-Güterzentrum Wolfurt wurde vor etwa 30 Jahren als Güterbahnhof mit integriertem Terminal eröffnet. Seither ist Wachstum angesagt. Heute werden in einem Monat so viele Güter umgeschlagen, wie im gesamten Jahr 1992. Um das Güterzentrum nicht an seine Kapazitätsgrenzen stossen zu lassen, hat die ÖBB umfangreiche Pläne für den dreiphasigen Ausbau ausgearbeitet. Nachdem im Mai 2016 die Anlage für den Wagenladungsverkehr in Betrieb genommen wurde, startete der zweite Bauabschnitt, zu dem auch die neue Servicehalle für Containerstapler und Container zählt. Um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, brauchten die Betreiber für die riesigen Ausmasse der Einfahrt, die höher ist, als manches Einfamilienhaus, ein robustes und zuverlässiges Tor. Der Spezialist für schnelllaufende Industrietore Efaflex lieferte den Giganten: Ein EFA SST XL mit 11 000 mm Höhe und 8500 mm Breite.

«Die Dimension des Tores ist gigantisch. Wir haben für dieses Bauvorhaben das grösste Tor in der mehr als 40-jährigen Firmengeschichte von Efaflex geliefert und montiert», erklärt Magdalena Hagl, Area Sales Managerin für Österreich. Die Montage beschreibt sie als einzigartig und genau auf diesen Bau abgestimmt: «Die Einbauverhältnisse waren sehr beengt; Aufgrund der Bedingungen vor Ort entschieden wir uns, das Tor zu montieren, bevor das Dach aufgesetzt wurde. Nur so konnte der Behangkasten ohne Komplikationen in die Halle gehoben werden und millimetergenau an Ort und Stelle eingebaut werden.» Auch die passenden Hebezeuge mussten erst gefunden werden. «Bei der Montage eines so gewaltigen Tores auf engem Raum ist es unglaublich wichtig, alle Details aufeinander abzustimmen: Montageteam, Hebezeuge, Lkw, Stapler.»

Der Torkoloss mit einem Gewicht von etwa 4,3 t verhindert mit einer Öffnungsgeschwindigkeit von 0,5 m/s und einer Schliessgeschwindigkeit von 0,3 m/s nicht nur den Zustrom von Kaltluft in die Servicehalle. Seine 49 EFA-Therm-Lamellen haben eine Dicke von 100 mm und sorgen damit für eine optimale Kälteisolation der Torfläche, die fast dreimal so gross wie ein Boxring ist. Vier Sichtlamellen mit Bullaugen sorgen für mehr Sicherheit auf beiden Seiten des Tores.

Die neueste, wärmeisolierende Spiraltorgeneration von Efaflex hat sich bereits weltweit für stark frequentierte Durchfahrten bewährt. Dass dabei höchste Energieeffizienz erreicht wird, verdankt das Produkt zum einen dem Einsatz thermisch getrennter Torblattlamellen mit extrem hoher Wärmedämmung nach DIN EN 13241-1 von unter 1,0 W/m2K. Die Lamellenstärke kann in Abhängigkeit von der geforderten Wärmedämmung zwischen Profilstärken von 40 mm, 60 mm, 80 mm und 100 mm variiert werden. Die Lamellenhöhe beträgt dabei einheitlich 225 mm. Gleichzeitig tragen die hohen Torblattgeschwindigkeiten zur perfekten Umsetzung aller hocheffizienten Logistikprozesse bei. Selbst während der Heizperiode bleibt die Hallentemperatur nahezu konstant. Funktional und optisch erfüllt die neue EFA-SST-Generation höchste Erwartungen.


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Die Grösse des Kolosses ist enorm, wie der Vergleich mit grossen Schwerlast-Staplern zeigt. (Bild: Efaflex)