Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Schnelle Minitore verbessern Transportabläufe und Energieeffizienz : Ausgabe 03/2018, 06.03.2018

Klein, aber oho

Ein kleines Tor für Fahrräder und Fussgänger direkt neben dem grossen für die Fahrzeuge? Die Instandhaltungsabteilung der Bayernoil Raffineriegesellschaft mbH im bayerischen Vohburg hat beim Austausch veralteter Aussentore gegen vier schnelllaufende Turbotore des Torspezialisten Efaflex Nägel mit Köpfen gemacht.

Um die grossen Tore nicht für Fussgänger und Radfahrer benutzen zu müssen, wurden in die Einfahrten kleine Tore für den Fahrrad- und Fussgängerverkehr integriert. Beim Öffnen und Schliessen gelangt so nur ein Minimum kühler Aussenluft in die Hallen und die Temperatur bleibt selbst in den Torbereichen erheblich stabiler. «Durch die neuen Tore fällt nun noch mehr Tageslicht in die Hallen. Ganz klar, dass sich unsere Mitarbeiter darüber freuen», kommentiert Michael Schölch, Instandhaltungsingenieur am Standort Vohburg, den Nutzen des Austausches. Die Stahlfalttore im Werkstattbereich waren bereits 50 Jahre alt und entsprachen nicht mehr dem Stand der Technik. Die vier dichten, hochisolierenden Tore von Efaflex sorgen seit ihrem Einbau für eine positive Energiebilanz. Die etwa 200 Arbeitsplätze in der Ventilwerkstatt, im Lager, im Elektro-, Mess- und Regelungsbereich sowie in der Mechanischen Werkstatt sind durch die sehr schnellen Öffnungs- und Schliessgeschwindigkeiten frei von Zugluft und wetterbedingten Temperaturschwankungen. Neben den Toren für den Stapler- und Lkw-Verkehr wurden für Fussgänger und Radfahrer weitere, kleinere EFA-STT eingebaut. Öffnung und Schliessung erfolgen «punktgenau» über Radarerkennung vor und hinter dem Tor. «Unsere Mitarbeiter müssen ihre schweren Lastenfahrräder nicht mehr vor dem Tor abstellen, sie aufbocken, um dann das Tor für die Durchfahrt zu öffnen», erklärt Michael Schölch einen weiteren wichtigen Gewinn, den die neuen Tore mit sich bringen. «Jetzt können sie einfach durch das Tor fahren, das vor ihnen öffnet und hinter ihnen sofort wieder schliesst. Unsere logistischen Prozesse sind dadurch effizienter.» Für die Tore allerdings bedeutet das Schwerarbeit: Innerhalb von neun Monaten sind allein durch Personenverkehr bereits über 110 000 Öffnungszyklen ausgelöst worden.

Das wind- und wetterfeste Torblatt des EFA-STT besteht aus kristallklaren sowie PVC-freien Lamellen aus Acrylglas. Die Teilung erfolgt im Rastermass von 225 mm. Über 70 % der Torfläche ist dadurch durchsichtig. Das bringt zum einen viel Tageslicht in die Halle und die freie Sicht durch das Tor hilft entscheidend dabei mit, Unfälle zu vermeiden sowie reibungslose Transportabläufe zu gewährleisten. Das geöffnete Torblatt wird in der original Efaflex-Spirale platzsparend, berührungslos und somit verschleiss- frei aufgenommen, weil die einzelnen Lagen während der hohen Bewegungsgeschwindigkeiten von bis zu 2,5 m/s kontinuierlich auf Abstand gehalten werden. Dieses vorbildliche Funktionsprinzip verbindet leisen Torlauf mit Langlebigkeit und höchster Verfügungsbereitschaft. Auch nach vielen Jahren im härtesten Einsatz bestechen schnelllaufende EFA-STT noch immer durch absolute Wirtschaftlichkeit und eine makellose Optik. Darüber hinaus machen es innovative Produkteigenschaften architektonisch universell einsetzbar für Baugrössen bis 8000 mm × 7800 mm.

Die modernen Tore unterstreichen die Unternehmensphilosophie, Mitarbeiter als wichtigstes Gut zu behandeln.


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Die vier schnellaufenden Turbotore haben bereits mehr als 110 000 Öffnungszyklen ausgelöst. (Bild: Efaflex)