Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Amtsperiode von Rüdiger Saecker im Jungheinrich-Verwaltungsrat abgelaufen : Ausgabe 05/2018, 08.05.2018

Grandseigneur der Intralogistik

Auf den 31.03.2018 übergab Rüdiger Saecker sein Mandat als Verwaltungsratspräsident an seinen Nachfolger, Christoph Dörpinghaus, CEO Jungheinrich Italien, Verwaltungsratspräsident Jungheinrich Italien und Leiter Vertriebsregion Europa Süd V5. Saecker trat somit aus dem Unternehmen aus.

Mit dem Generationenwechsel in der Geschäftsleitung, Anfang 2015, wechselte Rüdiger Saecker vom CEO zum Verwaltungsratspräsidenten und begleitete fortan das Unternehmen in dieser Funktion.

Zu jeder Zeit die Unternehmensentwicklung im Fokus

Rüdiger Saecker startete 1985 seine Karriere bei Jungheinrich in der Konzernzentrale in Hamburg als Trainee im Bereich Finanzcontrolling. Als Leiter Finanzen und Materialwirtschaft wechselte er 1992 bereits in die Schweiz und kam mit jungen 32 Jahren in die erweiterte Geschäftsleitung. 1995 formierte sich daraus die Grundstruktur der heutigen Geschäftsleitung, deren Vorsitz er übernahm. Die Entwicklung und Umsetzung der Unternehmensstrategie und damit verbunden die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen für eine gute Zukunft der Mitarbeitenden waren ihm immer eine Herzensangelegenheit.

Den Weg zum Marktführer geebnet

Unter seiner Führung wurde Jungheinrich Marktführer in der Schweiz. Er entwickelte gemeinsam mit der Geschäftsleitung profitable Expansionsstrategien für sämtliche Produkte und Dienstleistungen, mit der Konsequenz, auch viele neue Arbeitsplätze zu generieren. Er verpasste mit gezielten Marketingstrategien dem Haus ein neues Image, eines echten Intralogistikanbieters in der Branche, und strebte durch kontinuierliche Prozessverbesserungen stets danach, dass die Organisation den einzelnen Kunden gegenüber ihre abgegebenen Kundenversprechungen auch tatsächlich einlöste. Ihm war darüber hinaus ein wichtiges Ziel, eine gute und offene Kommunikationskultur auf Augenhöhe mit der Belegschaft zu pflegen, womit Vertrauen bei den Mitarbeitenden und der Kundschaft erzeugt werden konnte.

Auch in der Wirtschaftskrise: Der Mensch im Mittelpunkt

Ob in der Wirtschaftskrise 2003/2004 oder der Finanzkrise 2008/2009, bei aller Orientierung auf die Unternehmensziele stand für Rüdiger Saecker der Mitarbeitende als Mensch im Mittelpunkt. In dieser Zeit entstand eine neue Unternehmensphilosophie, die im Sinne einer Vorwärtsstrategie zusammen mit allen Mitarbeitenden als «ein Team» für Jungheinrich Schweiz lange Zeit Grundlage für viele Unternehmensaktivitäten bildete. Zweifelsohne war Rüdiger Saecker mit seinem Unternehmergeist, seinen Visionen und dem systematischen Führungsstil zur richtigen Zeit am richtigen Ort, nämlich bei Jungheinrich Schweiz. Seine Leidenschaft fürs Unternehmen war ihm stets anzumerken. So wird er mit der gleichen Leidenschaft als selbstständiger Unternehmensberater für seine eigene Unternehmung, die RS Unternehmensberatung GmbH, aktiv sein und auch zukünftig seine bewährten Schwerpunkte Unternehmungsentwicklung, Strategie und Personal setzen.

Nachfolger mit Erfahrung

Christoph Dörpinghaus ist seit vielen Jahren und in unterschiedlichen Funktionen für das Unternehmen Jungheinrich tätig und hat deutliche Spuren hinterlassen. 1997 übernahm er die neu geschaffene Position als Leiter Miete/GG bei Jungheinrich Spanien. Kurz darauf wechselte er nach Portugal und gründete dort 1998 die Vertriebsniederlassung Jungheinrich. Bis 2003 arbeitete er intensiv am Auf- und Ausbau. Seit 2003 führt er Jungheinrich Italien als Sprecher und Vorsitzender der Geschäftsleitung und seit 2013 leitet er die Vertriebsregion Europa Süd / V5 mit den Ländern IT, CH, GR, TK. 2017 übernahm er zusätzlich das Mandat des Vorsitzenden des Verwaltungsrats bei Jungheinrich Italien.


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Martin Weber, CEO Jungheinrich AG, Christoph Dörpinghaus neuer Verwaltungsratspräsident und sein Vorgänger Rüdiger Saecker. (Bild: Jungheinrich)