Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Patrick Domig, Maintenance, Sukano AG, Schindellegi : Ausgabe 04/2018, 01.04.2018

Top-Service als Entscheidungsfaktor

Die Sukano AG in Schindellegi/SZ hat sich bei der Evaluation von Warehouse-Staplern für Geräte von Mitsubishi mit einer Tragfähigkeit von zwei Tonnen entschieden. Diese werden in der Schweiz von der Steinbock AG in Egg/ZH vertrieben. Entscheidungsfaktoren waren das gute Preis-Leistungsverhältnis, die Qualität der Mitsubishi-Stapler und die Nähe zum Lieferanten.

Der Gebrauch von Gegenständen aus Kunststoff, seien es PET-Flaschen, Kaffeebecher, Guetzli-Verpackungen etc. gehört heute zum Alltag. Diese Produkte bestehen nicht nur aus Kunststoff, sondern sind fast immer mit Zusätzen – sogenannten Additiven – veredelt. Sie vermögen als Konzentrat die Eigenschaften eines Kunststoffs zu verändern.

Genau das ist die Kernkompetenz der Sukano AG in Schindellegi. Um den internen Warenfluss zu optimieren, war die Anschaffung von neuen Warehouse-Staplern zum Thema geworden. Material Handling hinterfragte bei einem Werksbesuch in Schindellegi im Gespräch mit Patrick Domig, Maintenance, den Ablauf dieser Evaluation.

Material Handling: Was muss ich mir unter Additiven für Kunststoffe vorstellen?

Patrick Domig: Additive sorgen dafür, dass der Kunststoff jene Farbe erhält, die der Kunde effektiv wünscht. Zudem können die Kunststoffe nach verschiedenen Gesichtspunkten – beispielsweise Richtung UV-Beständigkeit, optimiert werden. Der Kunde schickt den Rohstoff – also das Granulat – in unsere Entwicklungsabteilung (Technikum). Dort werden unsere Additive nach einer gewissen Rezeptur beigemischt. Nach der Veredelung wird das fertige Granulat wieder an den Kunden gesendet.

Wie erfolgt der Warenfluss bei der Sukano AG?

Lastwagen bringen das Material bis vor die Eingangstore. Dieses gelangt dann ins Rohstofflager. Je nach Bedarf in der Produktion werden mit den Staplern die Maschinen bedient. Die Fertigprodukte gelangen dann in das Fertigwarenlager und werden ausgeliefert. BigBags auf Paletten sind meistens die Warenträger. Das Gesamtgewicht kann bis zu zwei Tonnen betragen.

Warum sind Sie auf die Suche nach neuen Staplern gegangen?

Unsere Geräte sind in die Jahre gekommen. Das merkten wir beispielsweise an der Hydraulik, die nicht mehr dem Stand der Technik entsprach. Wir sind auf eine hohe Verfügbarkeit der Geräte angewiesen. Darum haben wir uns am Markt nach einem neuen Schubmaststapler beziehungsweise Hochhubwagen umgeschaut.

Was für spezielle Herausforderungen gibt es beim Betrieb dieser Geräte?

Traglasten von bis zu zwei Tonnen sind zu bewältigen. Hauptproblem ist die staubige Umgebung. Das könnte Auswirkungen auf die Geräte-Elektronik haben. Das war der Grund, warum die Stapler mit einer speziellen Kapselung geliefert wurden. Die Stapler werden stark belastet und sind sehr oft im Einsatz. Es wurden alle Vorkehrungen getroffen, um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten.

Den Axia-Hochhubwagen haben Sie mit Initialhub gekauft. Warum?

Dies geschah insbesondere wegen den Schwellen, die in unserem Betrieb vorhanden sind. Es wurden auch die Rollendurchmesser angepasst. Diese Lösung ist komfortabler und dadurch wird das Fahren vereinfacht.

Sind beide Geräte mit Blei-Säure-Batterien ausgestattet?

Lithium-Ionen-Batterien würden für uns keinen Sinn machen. Darum haben wir uns für herkömmliche Batterien entschieden. Der Axia-Hochhubwagen hat eine Batteriekapazität von 250 Ah, der Sensia-Schubmaststapler 620 Ah. Geladen wird jeweils am Abend, damit beide Stapler am Morgen voll einsatzbereit sind. Wir verwenden dazu Hochfrequenz-Ladegeräte. Steinbock liefert die Elektrostapler nur mit solchen Ladegeräten aus, weil damit effiziente Ladevorgänge ermöglicht werden, bei denen es weniger Verluste gibt. Wir arbeiten in der Regel im Zweischichtbetrieb. In Spitzenzeiten wird aber auch über die Nacht hinweg produziert. Das wirkt sich auf den Staplerbetrieb aber nur gering aus.

Warum haben Sie sich für Stapler von Mitsubishi entschieden?

Wir pflegen schon seit langem Geschäftsbeziehungen zur Steinbock AG. Die Betreuung durch das dortige Team war jederzeit bestens. Man kann ruhig von einem Top-Service sprechen. Zudem sind wir nicht weit vom Stammsitz der Steinbock AG in Egg entfernt. Die Mitsubishi-Stapler geniessen einen guten Ruf. Wer Hightech- Automobile baut, der produziert auch effiziente und langlebige Stapler. Die Chemie in der Konversation mit Steinbock hat zu jeder Zeit gestimmt. Deshalb bin ich überzeugt, auch in dieser Beschaffungsrunde wieder die richtige Entscheidung getroffen zu haben.


Info
Steinbock Handling AG
8132 Egg bei Zürich
Tel. 044 986 30 30
Fax 044 986 30 40
info@steinbock-ag.ch
www.steinbock-ag.ch



Übergabe der Mitsubishi-Warehouse-Geräte vor den Toren der Sukano AG in Schindellegi: Patrick Domig, Sukano AG (links), und Steinbock-Geschäftsführer Ralf Mock. (Bilder: Otmar Feurstein)


Patrick Domig: «Wegen der staubigen Umgebung wurden beide Geräte mit einer speziellen Kapselung geliefert.»

ZOOM: Die Mitsubishi-Geräte Axia und Sensia

Die kompakte, leicht zu bedienende und breit aufgestellte Familie der Axia-Hochhubwagen hilft dem Betrieber, seine Umschlagsziele zu erreichen. Diese Baureihe wurde für Traglasten bis 1,6 Tonnen und Hubhöhen bis 5,40 Meter entwickelt. Mit dem ergonomischen Deichselkopf und dem extrem kompakten Aggregat zusammen mit einem niedrigen Chassis wird eine aussergewöhnliche Wendigkeit erreicht.

Die Sensia-Schubmaststapler gibt es für Traglasten von 1,4 bis 2,5 Tonnen. Diese Serie beinhaltet elf Modelle für jeden individuellen Bedarf. Leistungsfähigkeit, hoher Komfort und maximale Sicherheit kennzeichnen diese Geräte. Die Kabine ist leicht zugänglich. Fingertipp-Steuerung und ein Farb-Display sind Ausstattungs-Highlights. Die Sensia-Schubmaster erreichen Hubhöhen von 4800 mm bis zu 13 000 mm und machen jeden Lagerort gut erreichbar.