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Berufsfeuerwehr Bonn entscheidet sich für sechs weitere Schnelllauftore von Efaflex : Ausgabe 05/2018, 07.05.2018

Für Lebensretter zählt jede Sekunde

Bauarbeiten im August 2017 in der Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr Bonn: Efaflex, der Spezialist für schnelllaufende Torsysteme, rüstet die Fahrzeughalle mit sechs neuen Schnelllauftoren EFA-STT-L aus.

Die Arbeiten müssen bestens organisiert sein, denn der Arbeitsablauf der Feuerwehrleute und Rettungskräfte darf durch die Montage der Tore auf keinen Fall behindert werden. Die Techniker können bereits auf Erfahrung in der Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Lebensrettern zurückgreifen. Im Herbst 2016 haben sie bereits neun Tore im 1. Bauabschnitt montiert.

Alte Tore ersetzt

«Die alten, elektromotorisch angetriebenen Stahl-Schiebefalttore aus den 1970-er- Jahren zeigten Alterserscheinungen und konnten nicht mehr betriebssicher eingesetzt werden», berichtet Marcel Fröhlen von der Bonner Berufsfeuerwehr.

«Wir haben für die Auswahl der neuen Tore Kontakt zu anderen Feuerwehren aufgenommen und haben uns auch Tore in Industriebetrieben angesehen. Nach einer europaweiten Ausschreibung hat Efaflex den Zuschlag erhalten.» Das Anforderungsprofil für die Tore war sehr vielfältig. Marcel Fröhlen erklärt, warum die Tore eine sehr hohe Öffnungsgeschwindigkeit haben müssen: «Wenn uns beim Ausrücken und somit bei der Anfahrt wertvolle Sekunden verloren gehen, bedeutet das schlimmstenfalls die Gefährdung von Menschenleben.» Beispielsweise ein Brand könne innerhalb kürzester Zeit ausser Kontrolle geraten. Die Laufruhe war ein weiteres unverzichtbares Kriterium für die Auswahl der Tore von Efaflex. «Um die Wege zu den Fahrzeugen kurz zu halten, liegen direkt über der Fahrzeughalle die Ruheräume für die Feuerwehrleute.» Ein Rettungswagen rückt in Bonn pro Tag im Durchschnitt 15 Mal aus. Das bedeutet zirka 60 Tor-Öffnungszyklen für Ein- und Ausfahrten innerhalb von 24 Stunden.

Das wind- und wetterfeste Torblatt des EFA-STT besteht aus kristallklaren sowie PVC-freien Lamellen aus Acrylglas. Die Teilung erfolgt im Rastermass von 225 mm. Über 70 % der Torfläche sind dadurch durchsichtig. Das bringt zum einen viel Tageslicht in die Halle und die freie Sicht durch das Tor hilft entscheidend dabei mit, Unfälle zu vermeiden sowie reibungslose Abläufe zu gewährleisten. Das Torblatt wird beim Öffnen in der original Efaflex-Spirale platzsparend, berührungslos und somit verschleissfrei aufgenommen, weil die einzelnen Lagen während der hohen Bewegungsgeschwindigkeiten von bis zu 3,0 m/s kontinuierlich auf Abstand gehalten werden. Dieses vorbildliche Funktionsprinzip verbindet leisen Torlauf mit Langlebigkeit und höchster Verfügungsbereitschaft.

Ständige Verfügbarkeit

Drei der Tore in der Front werden berührungslos mit Transpondern gesteuert und für den Personenverkehr genutzt. Dort verzeichnen die Tore erheblich mehr Öffnungszyklen. Ein technisches Versagen der Tore ist für die Berufsfeuerwehr Bonn keine Option. «Die Tore müssen zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei jeder Wetterlage einsatzbereit sein», betont Marcel Fröhlen. Efaflex STT-Tore sind für Feuerwehren so ausgestattet, dass ein sicheres Öffnen unter allen erdenklichen Eventualitäten sichergestellt ist. Bei einem Stromausfall schalten die Torsteuerungen automatisch auf die Einspeisung über Notstromaggregate um. In dieser Betriebsart ist es ebenso möglich, einzelne Tore oder im Alarmfall alle Tore von der zentralen Leitstelle aus gemeinsam fernzusteuern. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass auch die Notstromversorgung ausfällt, kann jedes Tor noch sekundenschnell durch manuellen Eingriff geöffnet werden.


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Die Efaflex-Schnelllauftore in der Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr Bonn zeichnen sich durch hohe Wirtschaftlichkeit und makellose Optik aus. (Bild: Efaflex)