chevron_left
chevron_right
News

Jungheinrich spürt Corona-Krise

Jungheinrich spürt Corona-Krise
Verlade-Aktivitäten am Flughafen Wien mit Jungheinrich-Staplern.
Bild: Jungheinrich

Die Jungheinrich AG hat ihr Ergebnis für das erste Halbjahr 2020 veröffentlicht. Die Kennzahlen sind stark von dem im Zuge der Corona-Pandemie zu verzeichnenden weltweiten Marktrückgang für Flurförderzeuge im zweiten Quartal geprägt. So reduzierte sich im ersten Halbjahr 2020 der Auftragseingang im Wert um 12,3 Prozent auf 1,811 Milliarden Euro. Der Umsatz ging um 7,9 Prozent auf 1,801 Milliarden Euro zurück.

Wie der Intralogistik-Anbieter Jungheinrich mit Hauptsitz in Hamburg mitteilte hätten frühzeitig im Konzern eingeleitete und konsequent umgesetzte Massnahmen zur Kostensenkung und Liquiditätssicherung die Auswirkungen der Corona-Krise auf Jungheinrich jedoch erfolgreich eingrenzen.

Die Bestellungen für Neufahrzeuge mit 53'900 Fahrzeugen lagen im ersten Halbjahr 2020 deutlich unter dem Vorjahreszeitraum (67'000 Tsd. Fahrzeuge). Der wertmäßige Auftragseingang des Jungheinrich-Konzerns blieb mit 1,81 Milliarden Euro ebenfalls hinter dem Vorjahr (2,07 Milliarden Euro) zurück. Der Konzernumsatz betrug – vor allem vor dem Hintergrund des guten Auftragsbestandes zum Ende des 1. Quartals 2020 – 1,80 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,96 Milliarden Euro).

Im 1. Halbjahr 2020 wurde ein EBIT in Höhe von 95 Millionen Euro (Vorjahr: 125 Millionen Euro) erzielt. Das EBT betrug 82 Millionen Euro (Vorjahr: 117 Millionen Euro). Entsprechend lag die EBIT-Rendite bei 5,3 Prozent (Vorjahr: 6,4 Prozent) und die EBT-Rendite bei 4,5 Prozent (Vorjahr: 6,0 Prozent). Die Vorjahreswerte wurden geringfügig angepasst und berücksichtigen die bereits in der Quartalsmitteilung zum 30. September 2019 berichteten und sich nahezu kompensierenden Ergebniseffekte.

Die Nettoverschuldung lag zum Berichtsstichtag bei 36 Millionen Euro. Die Verbesserung um 136 Millionen Euro gegenüber dem Jahresende 2019 (172 Millionen Euro) resultierte vorrangig aus den Maßnahmen zur Reduktion des Working Capital und der verminderten Zuführung von Neufahrzeugen in die Miet-Flotte. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erreichte im Zeitraum Januar bis Juni 2020 rund 201 Millionen Euro und verdoppelte sich damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum (99 Millionen Euro). Getragen wurde der starke Zuwachs durch den deutlich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 125 Millionen Euro verminderten Mittelabfluss für Zugänge der Miet- und Leasinggeräte sowie Forderungen aus Finanzdienstleistungen.

www.jungheinrich.com